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Haus 2

Haus 2 ist die Station für schulpflichtige Kinder von min. 10 bis max. 15 Jahren mit Störungen aus dem gesamten Spektrum der kinder- und jugendpsychiatrischen Erkrankungen, die auf einer offenen Therapiestation behandelt werden können.

Hierzu gehören:

 

 

affektiven Störungen wie Depressionen,

Selbstwertstörungen,

Impulskontrollstörungen,

posttraumatischen Belastungsstörungen,

Identitätsstörungen,

Angst- und Zwangserkrankungen,

Ticstörungen,

Störungen des Sozialverhaltens,

somatoformen Störungen,

tiefgreifende Entwicklungsstörungen (Autismus Spektrum),

Anpassungsstörungen,

Persönlichkeitsfehlentwicklungen,

Aufmerksamkeitsdefizitstörungen,

Bindungsstörungen,

pathologischer PC-/Internetkonsum,

Störungsbilder aus dem Formenkreis der Psychosen (phasenabhängig),

Essstörungen. 

 

 

 

 

Eine Behandlung von stoffgebunden abhängigkeitserkrankten Kindern- und Jugendlichen ist in Haus 2 nicht möglich, hier verweisen wir auf unsere Kooperationspartner.

 

 

 

Haus 2 arbeitet als offene Psychotherapiestation mit einem systemisch familientherapeutischen Schwerpunkt, tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie sowie integrierten verhaltenstherapeutischen Interventionen. Bei entsprechenden Störungsbildern werden zusätzlich traumatherapeutische Interventionen durchgeführt.

 

 

Zentrale Bausteine der Therapie sind die Arbeit mit der gesamten Familie und wenn notwendig den umliegenden Systemen (z. B. Schule, Wohngruppe etc.) mit regelmäßigen Einzel-, Gruppen- und Familientherapien, Sozialkompetenztraining, individuellen verhaltensmodifizierenden Wochenzielen, Token-Systemen, geschlechtsspezifischen Patientengruppen, der pädagogischen Elternarbeit auf der Station, dem Elternabend und dem Familiensozialtraining während der Besuchsnachmittage und Wochenendzeiten zuhause.

 

Für unser multiprofessionelles Team ist neben der systemischen psychotherapeutischen Bearbeitung der familiären Problemfelder die intensive pädagogische Arbeit mit dem Patienten, den Eltern, der Familie und dem sozialen Umfeld die wesentliche Säule des Behandlungskonzeptes. 
 

 

Hinzu kommen als weitere Angebote:

Musiktherapie

Heilpädagogisches Kreativangebot (HKA)

Mototherapie

Pädagogisch begleitetes Reiten

Sozialarbeit (Beratung und Begleitung)

Beschulung durch die Frida-Kahlo-Schule (Schule für Kranke der Stadt Dortmund) 

 


Der Aufnahme voraus gehen ambulante Kontakte mit Erstgespräch,  klinische Diagnostik sowie Leistungsdiagnostik (wenn noch nicht erfolgt) und daran anschließend ein Besuchstermin auf der Station, das Kontraktgespräch (Aufklärung zur Vorgehensweise der stationären therapeutischen Arbeit) und dem am Aufnahmetag stattfinden Auftragsklärungsgespräch (Zielsetzung und Behandlungsplanung).  

 

Der Entlassung voraus gehen eine ausführliche Perspektivklärung und Beratung zu weiteren Unterstützungsmaßnahmen. Nachstationär besteht die Möglichkeit mit dem behandelnden Therapeuten, zur Überleitung in den Alltag oder einer ambulanten Weiterbehandlung, nochmals zwei bis drei Gesprächstermine zu vereinbaren.

 

Räumlich umfasst die Station 6 Patientenzimmer (Zweibettzimmer). Es können maximal 11 stationäre Patienten und ein tagesklinischer Patient zeitgleich behandelt werden.