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Haus 3

Auf der offenen Therapiestation für Kinder leben in der Regel zehn Mädchen und Jungen im Alter von ca. 5 – 11 Jahren.

Wir behandeln im Rahmen eines systemisch-familientherapeutischen Behandlungskonzepts mit verhaltenstherapeutischen Elementen schwerpunktmäßig Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörungen mit oder ohne Hyperaktivität, Störungen des Sozialverhaltens, Einnässen und Einkoten, kindliche Angsterkrankungen, depressive Störungsbilder, Ticstörungen, Interaktionsstörungen, Entwicklungsstörungen (einschließlich frühkindlicher Autismus), Bindungsstörungen, posttraumatische Belastungsstörungen, sowie Kinder in akuten Krisensituationen (akute Selbst- oder Fremdgefährdung).

 

Betreut werden die Kinder von pädagogisch -pflegerischem und therapeutisch - medizinischem Fachpersonal.

 

Die pädagogisch - pflegerischen Mitarbeiter in Haus 3 arbeiten nach dem Bezugspersonenkonzept. Diese Bezugspädagogen gestalten die Umsetzung der Pflege- und Erziehungsplanung und stehen als unmittelbare Ansprechpartner für die Eltern (Sorgeberechtigten) zur Verfügung. Mit ihnen halten sie regelmäßig Kontakt, laden sie zur pädagogischen Elternarbeit auf der Station ein und reflektieren die aktuellen Wochenziele.

Für die psychotherapeutische Begleitung der Kinder und ihrer Familie ist eine/r der Therapeuten/innen der Station in fallführender Weise zuständig.  Mit diesen finden regelmäßig familientherapeutische Sitzungen statt und sie begleiten die Kinder in der Einzel- und Gruppentherapie. Ebenso sind sie für die Umsetzung spezifischer Therapiepläne zuständig und ordnen, in Absprache mit den Pädagogen, ggf. fachtherapeutische Maßnahmen an. Darüber hinaus koordinieren sie soweit erforderlich den Kontakt zu anderen Institutionen (Kliniken, Beratungsstellen, Jugendämtern, etc.).