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Haus 4

Die fakultativ geschlossene Akutstation Haus 4 für Kinder und Jugendliche hat sieben Regelbetten für Patienten im Alter von ca. 11–18 Jahren.
In Haus 4 werden Kinder und Jugendliche aufgenommen, bei denen eine akute Selbst- und/oder Fremdgefährdung im Rahmen einer psychiatrischen Erkrankung diagnostiziert wurde. Entsprechend ist der stationäre Rahmen personell wie auch räumlich hochgradig schützend und kontrollierend aufgebaut.

Die Station besteht aus einem akuten und einem postakuten Bereich, in deren Mitte sich das erste Dienstzimmer sowie die Gemeinschaftsräume befinden. Die beiden Stationsteile können im Bedarfsfall durch Türen voneinander getrennt werden. Auf der akuten Seite befinden sich zwei Krisenzimmer, die bei Bedarf durch das dazwischen befindliche zweite Dienstzimmer via Fensterglas gleichzeitig fortlaufend eingesehen werden können. Darüber hinaus befindet sich auf der akuten Seite ein Isolierungszimmer, zwei Einzelzimmer, sowie unser Notaufnahmezimmer. Auf der postakuten Seite befinden sich drei Zweibettzimmer. Auf beiden Stationshälften gibt es ein Wohnzimmer, ausgestattet mit diversen Spielmöglichkeiten. Der besonders gesicherte Innenhofbereich bietet viele Beschäftigungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel einen Basketballkorb, einen Boxsack und einen Swimmingpool im Sommer, die von unseren Kindern und Jugendlichen gerne genutzt werden.

 

Unser multiprofessionelles Behandlungsteam besteht aus sechs Mitarbeitern aus dem Pflegebereich und vier pädagogischen Mitarbeitern mit jeweils speziellen Fachweiterbildungen (Traumatherapie, Psychiatrische Fachpflege etc.). Medizinisch-therapeutisch ergänzt wird unser Team durch drei Assistenzärztinnen und eine Oberärztin. Ein Sozialarbeiter unterstützt unsere Arbeit intensiv über die Kontakte mit dem Jugendamt hinaus.

Das Stationsmilieu ist systematisch auf die Behandlung der genannten Patientengruppen mit ihren spezifischen Störungsbildern zugeschnitten. Dies bedingt mitunter auch ein hohes Maß an Kontrolle bishin zur Einschränkung persönlicher Freiheiten zum Schutz der Patienten.